6 – Doppelstockwaggon und vielleicht den „Sputnik“

Hier 2 Doppelstockwagen die uns als Beispiel dienen sollen.

Super gemacht. Wollen wir auch bauen.

doppel1   doppel2

Der Oberhammer wäre aber der Sputnik. Fuhr damals von Potsdam nach Berlin-Karlshorst

doppelstock-wagen-des-sputnik-

Ein Foto von Bahnbilder.de  5 teiliger Zug

Hier unserer in überarbeiteter Fassung. Alles zusammengeheftet. Nach dem Trocknen kommt der Feinschliff. Und der Dickschichtfüller, für ein fettes Aussehen. 

Etwas weiter unten die alte Form.

Zeigen wir auch deshalb, um nicht abzuschrecken vom selber bauen. Sondern zum Mut machen.

Uns ist eine Originalzeichnung von anno Dutt über den Schreibtisch geflattert.

Darauf war der Winkel der Schräge an den Fenstern drauf. das war guuuuut.

Schnell ein Winkelmesser App aufs Handy geladen und nachgemessen. rund 40 grad- damit es alle wissen.

Daraufhin wurden die Waggons nochmal überarbeitet. Das ähnelt doch schon sehr.

Stellprobe mit Türen in den Waggons

Hier mal Stellprobe vom entstehenden . Ein schnelles Panoramabild unten.

Jetzt noch mal alle Zeichnungen verglichen und festgestellt das es doch mehrere verschiedene Ausführungen von Doppelstockwagen der DR von 1974 bis 1984 gibt.

Oben gerade Scheiben. Dann oben Scheiben geändert. Die Schräge etwas höher.

5 teilig und 4 teilig. Trotzdem waren die einzelnen Waggons ähnlich lang. Wir kommen auf 710mm Länge, 115mm Breite und ca 195mm Höhe.  Die 4er Einheit hatte Jakobsdrehgestelle mit 3 Achsen . Die  5er Einheit  Jakobsdregestelle mit 2 Achsen. Auch die Stirnfronten. Als Steuerwagen. Ohne Steuerwagen. Alles verschieden.

 

Es gibt noch einen Buffetwagen und einen Gepäckwagen im D-Zugbetrieb in den 50 zigern.

also wer hat Zeichnungen, Fotos, Maße? etc. bitte Melden.

Na dan fangen wir mal an. Der erste Schritt eine Skizze auf 5mm Rasterpapier.

Um günstig mit dem Material zu Haushalten und trotzdem einen guten Maßstab hinzubekommen wird unser Doppelstockwaggon 75 cm lang 11 cm breit und 22 cm hoch.

Gemessen von der Schienenoberkante.

Wir hatten nur 2 Maße. Der Achsabstand von hinten 3Meter und der Achsabstand in der Mitte der Waggons von 2 mal 180 cm. Und die Breite der Türen mit 1,50 Meter.

Ein Hilfsmaß war noch  ein Oberleitunsmast von LGB. Fahrdrahtabstand des Waggons geschätzt.

Doppel5mm

Da die Fräse nur einen Arbeitsbereich von 22cm mal 20 cm hat haben wir das Projekt in 4 Teile aufgeteilt, von denen 2 gleich sind.Das Seitenteil wird also 3 mal weitergeschoben und bleibt ein Stück. Um nicht immer die Fräse neu einstellen zu müssen fräsen wir nacheinander die vier Kopfteile. Dann mit der nächsten Einstellung die 8 Mittelteile und dann wieder die 4 Endteile. Die Türen werden als ganzes ausgeschnitten. Also 4 mal x0 y0 z0 festlegen.

Es wird einfacher, wenn im G-Code am Ende der Fräser wieder auf x0 y0 z0 zurückfährt und damit den 0 Punkt für den nächsten Abschnitt bildet.                    So haben wir pro Seitenteil

2 mal 3 Vierecke und 2 mal acht Vierecke. In diese kommen Rahmen und geben dann das runde Fensteraussehen. Das Uhrbrett ist aus Sperrholz 75x20x3 mm. Davon brauchen wir vier Stück. 

Nun hat sich beim Zeichnen  auf dem 5mm Papier doch der Fehlerteufel eingeschlichen. Wir haben nur 6 Fenster. Buff ! Platt!   Aber nicht so schlimm. Wenn wir den G-Code sauber geschrieben haben streichen  wir einfach 2 Fenster raus. Also eine senkrechte Fensterreihe beim ersten Mittelteil und eine senkrechte Fensterreihe beim 2.Mittelteil.

Unser Waggon wird dadurch 10 cm kürzer . Also 66cm lang. Mit 18 cm hoch haben wir fast gut geschätzt. In einem Forum gabs den entscheidenen Hinweis, den wir aber nicht vorenthalten wollen. siehe Zeichnung. 

Bhp - Czola1

und als besonderes hier Vierteilig

viert-2

von Waggonanfang bis Drehgestell Mittelachse 19300 cm, von Mittelachse bis Ende 2.Waggon 16750 cm. Ich hoffe es hilft. Ansonsten email schicken.

viert-2-2

hier natürlich umgekehrt.

So noch mal drangewesen an der Zeichnung. Jetzt hat er 6 Fenster. Und wir haben nur noch 3 Teile pro Woggonseite. Die Drehgestellmaße sind auch noch mal angepasst worden. Nun ist er 66cm lang. Wenn man sich die linken beiden Fenster wegdenkt, hat man schwupps schon die Maße für die “ Innenwaggons“ des Vierteilers.

Das nenn ich mal Standardisierung ! Und aufgefallen ist mir die zahl 35 mm.

Kommt in dieser Epoche  überall vor. In Fenstern. Türscheiben etc:

doppelstock-6-fenster

Fortsetzung folgt.

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