11a – Drehgestelle und Achsblenden

 

 

 

Drehgestell für die U-Bahn A-3 aus 3d Drucker und mit Pom Mittelteil. In die Buchsen kommen noch Kugelleger oder Buchsen aus POM.

 

Im Gegenstück, also das Antriebsrad fürs Drehgestell, da sind jetzt die Zähne drin.

Also wieder eine kleine Vorrichtung bauen. Um das genauer zu zeigen , jetzt mit Video.

Wir haben eine Steigung von 1,5mm.Passt. Das ist metrisch und der Zukauf des Umrüstsatzes kann erst mal entfallen. Mit Hilfe des 3D-Druckers wird es jetzt möglich Drehgestelle mit jedem beliebigen Achsabstand zu bauen und mit kleinen Rädern. Das wird Interessant. Den Rohling abzudrehen auf den richtigen Umfang ist jetzt die Kunst. Bei einer Steigung von 1,5 mm bedeutet das: 

Der Kreisumfang muss sich durch 1,5 teilen lassen. Alle anderen wenn auch richtigen Berechnungen werden wegen Kopfschmerzen vernachlässigt.

So jetzt hat der Gearhobbler ein Gewinde. Der Gearhobbler ist etwas zu dünn geraten. Werden einen neuen drehen. Trotzdem gibt es schon ein Ergebniss was ermutigt.

Jetzt gehts ja mit dem Gearhobbler weiter. Im Bild zu sehen der unfertige Gearhobbler –

Fehlt noch das “ Gebiss“ die Zähne die sich bei jeder Umdrehung ins POM beissen.

( hoffendlich). Dahinter schön zu erkennen, das entstehende Zahnrad. Gedacht ist es so. . Wenn  der Hobbler seine Zähne bekommen hat  dringt er ins runde  POM Rad ein. Dieses dreht sich dan bei jedem Zahn der neu kommt einen Zahn weiter. Wenn dann noch die Anzahl der Zähne übereinstimmen mit dem Umfang des Rades , haben wir ein schönes Zahnrad.

Von dem Stöbern im Netz und den vielen Formeln der Berechnung der Sache, haben sich ja schon größere Kopfschmerzen eingestellt. Also machen wir lieber den Praxistest. Zumal die vorhandene Schnecke nachdem wir den Gearhobbler bauen eine Steigung von 1,5 mm hat.

Nun mal die Idee die Motorschnecke längst einzufräsen und den eigenen Motorantrieb zu nutzen um das Gegenstück , die Antriebswelle mit dem fehlenden Gewinde zu versehen.

Ha, kein Problem. eine Steigung von 1.5 mm drehen wir doch locker auf unserer Drehbank. Aber weit gefehlt. Beim Umstellen der Zahnräder stellten wir fest, das zusätzliche Zahnräder nachgekauft werden müssten. Aber schlimmer noch. Um es mit der Drehbank machen zu können müssen Zahnräder für englisches Gewinde zugekauft werden. Selbst die Längstwelle muss auf englischem Vortrieb umgerüstet werden. Das wären mal wieder 60 Euros. Bo.

 

Eigene Antriebe die 12 (zwölfte). Endlich dachten wir einen geeigneten Motor gefunden zu Haben. Für einen geringen Preis. Mit Schnecke auf der Welle. Nun stellt sich heraus das die Schnecke ein merkwürdiges amerikanisches Gewinde hat. Durchmesser 7,25 x 16 Gang.

 

Eigene Antriebe zu bauen, die in die eigenen Fahrgestelle passen ist ja echt eine Herausforderung. Wir sind beim Fahrgestell Nummer 11 ( elf ). Bis es jetzt langsam Formen bekommt die auch passen.

Fängt an mit einem Grundblech. Die Vierecklöcher sind für den späteren Durchblick. Die Bleistiftvierecke sind für die Stellung der Achsen.

Dazu kommen die Achsblenden und innen die Bremsen

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Bremse2

Bremse1

 

Von außen kommen dann noch Kugellager auf die Achsen und die Verblendung mit dem Achslager.

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Die neueren Fahrgestelle sind nicht mehr gelötet sondern mit Blindnieten verarbeitet.

So kann es leicht wieder auseinander genommen werden.

Zusammen siehts dann so aus. einmal mit kleinen Federn und einmal mit großen Federn.

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Bei den Federn sind wir bei der Variante 4, weil es nicht so einfach ist eine solche zu zeichnen. Und im I Net gibs auch keine passende S-Bahnfeder.

Die größte Herausforderung ist dem Motor direkt in das Fahrfestell einzubauen. Dazu auch die Achsen mit den kleinen Rädern zu verwenden. Bisher hatten wir Playmobil Antriebe direkt verwendet was aber in dem Achsabstand nicht passend ist.

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Um also den richtigen Abstand herzustellen müssen die Ritzel von der Motorachse gezogen werden und eigene Achsverlängerungen erstellt werden. Da gibt es schon Ideen .

Fortsetzung folgt:

Für manche Triebwagen braucht es aber einen einzelnen Antrieb. Da haben wir schon Experimente angestellt.

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Block im Rohzustand. Die Kästen an den Seiten sollen den Schleifer aufnehmen.

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Hier auch Fortsetzung folgt:

 

Radblenden und Federimitationen sind sehr vielseitig.

Da arbeiten wir dran. Würden uns aber auch auf Vorschläge und Anregungen freuen.

Hier ein paar von unseren bisherigen.

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Ein Fahrgestell gedruckt.

Schw4

Für den Schienenbus, noch ohne Feder.

 

Der Waggon von 1903 ist ja genau so lang wie die S-Bahn von 1929.

Das bedeutet der Waggon sieht natürlich auf einem Radius , den kleinen , den ja viele  aus Platzgründen haben ein wenig unatürlich aus.

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Besonders weil der Waggon sehr schmal ist, lugt auch das Fahrgestell ganz schön raus.

Es fehlen noch die Trittbretter.

Jetzt entsteht aber das größte Problem. Die Anbringung der LGB Kupplung.Steht sie zu weit vor entgleist der Waggon. Also muss sie weiter ins Waggoninnere  wandern.

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Von der Seite und von oben gesehen.

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Wenn man der geraden der Fahrgestellblende parallel folgt  stellt sich raus das die Kupplung immer noch zu weit aus dem Gleis herausragen würde.. Folglich ist die Kupplung noch einmal selbst so befestigt das sie sich selbst ein kleines Stück nach rechts und links

-nicht vor und zurück- bewegen kann.

Im Falle des ziehens des Waggons könnte man ohne diese Korektur auskommen. Beim Schieben des Waggons geht es aber nicht. Er würde entgleisen.

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Hier mal als Skizze. Bei Fragen Mail an: gartenbahnselberbauen@t-online.de

Wir geben gerne Auskunft.

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Dadurch befindet sich die Kupplung in der Gleismitte.

Übrigends er schafft es um die Kurve und rammelt nicht gegen die Wand.

    kugellager

Erkennbar ist  Hurra die Achsen laufen in Kugellagern. Dadurch ist der Waggon leichtläufig.

Am hinteren Drehgestell fehlen die Kugellager noch.

Und die Achsblenden müssen auch noch vor die Kugellager.

Wird eine der nächsten Arbeiten sein.

Sowie die Umkonstruktion der Drehgestelle mit einem eigenen Antrieb. GROSSE ZUKUNFT.